Ausflug in den Wildpark Kaiserslautern
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In Wildparks gibt es viel zu sehen und zu erleben – nicht nur für uns Menschen, sondern auch für unsere Vierbeiner! Gegenüber Zoos haben Wildparks den Vorteil, dass hier meist nur heimische Tierarten gehalten werden, bei denen oft eine artgerechtere Unterbringung möglich ist. Viele Wildparks erlauben auch vierbeinigen Besuchern den Zutritt.

Für Hunde ist ein Ausflug in den Wildpark ein aufregendes Erlebnis, bei dem es unglaublich viel zu entdecken gibt: die unterschiedlichsten Tierarten und unendlich viele spannende Gerüche! Ein entspannter Bummel durch den Wildpark mit dem Hund – so kann ein gelungener Trainingsnachmittag aussehen.

Die Hunde werden konfrontiert mit Damwild, Reh, Wisent, Wildschwein und Co. Aber nicht in der Form, dass sie ihr Gegenüber als Speisekarte betrachten! Vielmehr geht es um trainingstechnische Aspekte: Ruhe bewahren bzw. ruhig werden, obwohl die spannenden Tiere vor der Nase auf und ab laufen; Leinenführigkeit und Ablenkung; für die Angsthasen ein Mutmach- bzw. Trau dich-Training.

Für einen Ausflug in den Wildpark mit dem Hund ist ein gewisses Maß an Erziehung wichtig. Grundsätzlich ist auch nichts dagegen einzuwenden, mit Welpen und Junghunden in den Wildpark zu gehen, um sie zu sozialisieren und mit ihnen unter Ablenkung zu trainieren. Auch mit etwas jagdlich ambitionierten Hunden kann im Wildpark durchaus sinnvoll gearbeitet werden: Tiere im Wildpark sind Hunde gewöhnt und werden in der Regel nicht vor ihnen weglaufen, so dass der Jagdtrieb des Hundes weniger gereizt wird.

Eine 20-köpfige Gruppe der Hundefreunde mit ebenso vielen Vierbeinern besuchte den Wildpark in Kaiserslautern und trainierte Beschriebenes an verschiedenen Stationen. Für alle Beteiligten eine entspannte und lehrreiche Begehung dieser wunderschönen Anlage, besonders für die anwesenden Welpen und Junghunde.

Gruppenfoto