Anspringen

 

Der größte Fehler, den wir Hundeliebhaber beim Anspringen machen können, ist, dass wir es unserem Hund manchmal erlauben, uns (oder andere Personen) anzuspringen und manchmal nicht. Das Tückische dabei ist, dass wir diesen Fehler leicht machen können, ohne es überhaupt zu merken. Denn manchmal stört es uns ja gar nicht, wenn unser Hund uns anspringt – und vielleicht freuen wir uns sogar über die begeisterte Begrüßung unseres Vierbeiners. Und diese Freude bekommt unser Hund natürlich mit.Was können wir also tun? Schlicht und einfach dies: Das Anspringen konsequent zu untersagen, falls wir es nicht möchten.Wie können wir dies erreichen? Indem wir ein Anti-Anspringkommando (zum Beispiel „Runter“ oder „Ab“) einführen und so lange üben, bis unser Hund - sobald er das Kommando hört - jegliche Versuche unterlässt.

 

Und so geht das Üben:

 

Sie könnten sich zum Beispiel fröhlich auf die Brust klopfen, bis ihr Hund zu ihnen hochspringt. Dann sagen Sie „Runter“, schieben ihn runter und loben ihn dann! Und zwar dafür, dass er runtergegangen ist. Wichtig: Er wird also nicht etwa dafür bestraft, dass er vorher hochgesprungen ist. Achten Sie darauf, das Kommando „Runter“ oder „Ab“ am Anfang sehr energisch zu geben. Damit der Hund auch wirklich versteht: Wenn dieses Kommando kommt, dann will Herrchen mich nicht mehr hier oben haben. Und wenn das Kommando "Runter" bei Ihnen selbst klappt, dann üben Sie es auch mit anderen Personen. Natürlich nur mit solchen, die die Übung kennen und "freiwillig" mitmachen. Sobald Ihr Hund diese Person anspringt, geben Sie wieder das Kommando „Runter“. Und dann loben entweder Sie Ihren Hund oder auch Ihr "Helfer" kann das tun.Haben Sie Fragen, dann besuchen Sie einfach unsere nachstehenden Übungszeiten. Wir versuchen, Ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.