Keine Angst vor Hunden – Hundesprache verstehen

 

  • Angst abbauen - Freunde finden
    Die eigene Angst vor Hunden kann man nicht einfach wegreden. Das einzige was wirklich hilft, ist der Umgang mit Hunden. Man muss sich seiner Angst stellen und das Verhalten von Hunden verstehen lernen. Dafür muss man sich nicht gleich einen eigenen Hund zulegen, obwohl das gerade für Läufer auch seinen Reiz hätte. In einem Hund kann man nämlich einen treuen Laufpartner finden, der einen bei jedem Wetter zum Training animiert.Vielleicht haben ja gute Freunde einen friedlichen Hund, der sich dafür anbietet, die eigene Angst zu besiegen. Allerdings sollte es ein etwas stattlicheres Exemplar sein, ein Taschenköter wird einem kaum die Angst nehmen können. Besser dafür geeignet sind große Hunde.

     

  • Hundesprache hat viele Facetten
    Hunde äußern sich durch Laute, Körpersprache und Mimik. Leider lässt diese Vielfalt in der Ausdrucksmöglichkeit auch Spielraum für Missverständnisse. Schauen wir uns mal die Laute eines Hundes an. Das Spektrum reicht von Hecheln, Fiepen und Winseln bis zu Knurren und Bellen. Aber selbst beim Knurren oder Bellen gibt es Interpretationsspielraum.Nicht jedes Bellen ist automatisch eine Drohung, vielmehr gibt es feine Abstufungen in der Tonlage. Ein tiefes und dunkles Bellen (gemessen an der Größe eines Hundes) ist durchaus drohend gemeint, während ein helles Bellen zum Spielen auffordert oder um Aufmerksamkeit buhlt.
     

  • Aus Spiel kann Ernst werden
    Ebenso missverständlich kann eine Aufforderung zum Spielen sein. Das erkennt man daran, dass manche Hunde bellen, wild umher springen oder die Vorderläufe auffordernd absenken. Verhält sich ein Hund so, will er tatsächlich nur spielen und bettelt um Aufmerksamkeit. Wenn Du den Hund einfach nicht beachtest, wird er bald aufgeben und sich nach einem anderen Spielgefährten umgucken.
     

  • Bloß nicht weglaufen
    Was Du aber auf gar keinen Fall machen solltest, ist weglaufen. Durch Laufen können sich Hunde zum mitmachen animiert fühlen und wollen im harmlosen Fall nur spielen. Panisches weglaufen gepaart mit der Angst, die man verströmt, kann aber auch den Beutetrieb in einem Hund aktivieren. So wird aus Spaß plötzlich Ernst. Besser ist es, das Tempo zu verringern oder einfach stehen zu bleiben.Angst ist in vielen Fällen rational kaum greifbar. Sicherlich ist Angst vor Hunden bei manchem durch schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit begründet, aber häufig sind es auch Missverständnisse im Umgang miteinander, die uns das Leben mit Hunden schwer machen. Etwas mehr Verständnis für das Verhalten von Hunden ist da sicherlich ein guter Anfang. 

 

 

Um Ihnen die Angst vor Hunden zu nehmen, bzw. um Ihnen die Hundesprache etwas näher zu bringen, treffen wir uns regelmäßig an jedem Samstag Nachmittag mit anderen Hundehaltern zum Training auf dem Hundeplatz im Rotental. Alle Hunderassen, ob groß oder klein sind herzlich willkommen. Vorstandschaft und das gesamte Trainingsteam freuen sich auf Ihren Besuch.