Trennungsstress und Langeweile

 

Nicht jeder Hund, der während der Abwesenheit seines Menschen auffälliges Verhalten zeigt, leidet unter Trennungsstress. Manche Hunde drehen deshalb auf, weil es einfach so viel Spannendes zu entdecken und zu tun gibt, während Frauchen oder Herrchen nicht da sind.
 

Die gute Nachricht: Nur wenige Hunde leiden tatsächlich unter Trennungsstress. Viel öfter ist Langeweile die Ursache. Doch das eine vom anderen zu unterscheiden, ist mitunter gar nicht so einfach.

 

Sie sind unsicher, ob Trennungsstress vorliegt? Dann schließen Sie zunächst Langeweile/Unterforderung aus. Steigern Sie dazu die körperliche und geistige Auslastung Ihres Hundes deutlich, und geben Sie ihm etwas zur Beschäftigung, wenn Sie weggehen.
 

  • Bewegung: Erhöhen Sie die Dauer Ihrer gemeinsamen Spaziergänge stark. Machen Sie am besten auch eine Gassi-Runde, bevor Sie weggehen – damit Ihr Hund schön müde ist.
     

  • Abwechslung ist Trumpf: Nicht immer dieselbe Gassi-Strecke, nicht immer derselbe Ablauf. Gestalten Sie die gemeinsamen Spaziergänge abwechslungsreich. Variieren Sie zum Beispiel Ihr Lauftempo – von ganz langsam zum plötzlichen Sprint. Ihr Hund wird das lieben! Wenn Sie im Wald unterwegs sind: Lassen Sie ihn über liegende Baumstämme balancieren.
     

  • Kopfmäßige Beschäftigung: Spannende Suchspiele – ob drinnen oder draußen –, kleine Gehorsamkeitsübungen zwischendurch oder Trickarbeit. Bieten Sie dem Kopf Ihres Hundes mehr Auslastung.
     

Mit diesen einfachen Mitteln können Sie ihrem Hund Trennungsstreß und Langeweile während Ihrer Abwesenheit ersparen, und Sie erreichen damit eine Situation, die Hund und Besitzer zufrieden stellen.

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