Die Hundeerziehung

 

 

 

 

 

Für ein harmonisches Zusammenleben innerhalb der

Familie, aber auch in der Gesellschaft, benötigt der Hund

Regeln. Der Mensch muss ihm sagen und zeigen, was er

von ihm erwartet, denn der Hund ist ein Rudeltier und der

Mensch sollte der Rudelführer sein.

In der Hundeerziehung ist also Konsequenz erforderlich. Konsequenz ist hier nicht mit übermäßiger Härte und Strenge zu verwechseln, sondern mit der liebevollen Durchsetzung der aufgestellten Regeln.

  • Soll der Hund grundsätzlich nicht auf das Bett, darf es auch keine Ausnahme geben.

  • Soll er nichts vom Tisch bekommen, darf der Mensch sich nicht von den treu blickenden Augen erweichen lassen, er muss konsequent bleiben.

  • Bekommt der Hund das Kommando "Sitz", entscheidet sich aber, doch lieber den Ball zu holen, wäre es inkonsequent, seiner Aufforderung nachzukommen.

In der Hundeerziehung gibt es verschiedene Grundkommandos, die jeder Hund schnell lernen kann und kennen sollte. Die gewählten Begriffe sind zweitrangig, sollten aber einmal entschieden und beibehalten werden. So kann "Sitz" bedeuten, dass sich der Hund setzen soll, bei "Platz" soll er sich hinlegen, "Stopp" kann bedeuten, er soll an der Straße stehen bleiben. Ebenfalls wichtig ist natürlich, dass der Hund auf Zuruf kommt.

Wie aber lernt der Hund, was er tun soll? Positive Bestätigung ist für Hunde eine Belohnung, während Ignoranz einer Strafe gleichzusetzen ist. Tut der Hund nicht gleich, was von ihm erwartet wird, führt Geduld eher zum Ziel, als ein Wutausbruch. Erfüllt der Hund seine Aufgabe, mag diese noch so klein sein, erfährt er durch positive Bestätigung, dass sein Verhalten richtig war. Die Belohnung kann in Form von Streicheleinheiten und/oder Leckerlis erfolgen.