Ab wann ist ein Hund alt?

Alter ist relativ. Während der eine Hund noch täglich mit seinem Herrchen joggen geht, verbringt ein anderer im selben Alter den Großteil seiner Zeit schnarchend auf der Couch.

Hunde altern unterschiedlich früh, unterschiedlich schnell und auf unterschiedliche Art. Wann ein Hund alt ist, ist von vielen Faktoren abhängig: Einerseits unabdingliche Faktoren wie Rasse oder die individuellen genetischen Voraussetzungen. Andererseits hängt der Zeitpunkt des Alterns aber auch von Faktoren ab, die wir als Hundehalter beeinflussen können - wie die gesundheitliche Pflege des Hundes, die Haltungsbedingungen, die Ernährung und sogar die Beziehung zu seiner Bezugsperson. 

Generell altern kleine Rassen meist viel später und werden insgesamt älter als viele andere. Größere Hunde sind oft mit fünf oder sechs Jahren bereits wahre Senioren und werden selten älter als sieben oder acht Jahre.


Eines der frühesten Anzeichen ist die Neigung, alles etwas langsamer angehen zu lassen. Die Reaktionsschnelligkeit des Hundes läßt generell nach und er ist weniger agil. Er spielt vielleicht weniger und hebt im Angesicht eines davon hoppelnden Hasen nur noch den Kopf, anstatt zum Spurt anzusetzen. Nach dem normalen Spaziergang ist er viel müder als früher und schläft auch tagsüber häufiger, länger oder auch fester.

Eine häufige Verhaltensänderung macht ältere Hunde besonders liebenswert, denn  sie sind viel anlehnungs-bedürftiger als ihre jüngeren Kollegen. Die Bezugsperson rückt immer mehr in den Mittelpunkt ihres Lebens, seine Nähe ist wichtiger als je zuvor. Schmusen, Kontaktliegen oder einfach nur dabei zu sein ist für den Hundesenior das Größte überhaupt.