Senior auf vier Pfoten

Welpenratgeber gibt es viele. Ein anderes Thema ist beim Hundehalter weniger präsent. Was tue ich, wenn mein Hund alt wird? Wann ist er überhaupt alt und was muss ich dann beachten?

  1. Wann ist ein Hund alt?
    Das Alter allein sagt noch nicht viel über die Bedürfnisse Ihres Hundes aus. Schon bei den Rassen gibt es Unterschiede. Gängige Tools rechnen Hundealter in Menschenalter um, mit verschiedenen Annahmen, die jedoch nicht genau sind. Beliebt ist dabei die Faustregel, dass 1 Hundejahr etwa 7 Menschenjahren entspricht. Das ist aber eine sehr grobe Formel. Ein Dackel ist nach einem Jahr schon zwölf Menschenjahre alt – ein Labrador sogar siebzehn!
     

  2. Veränderungen im Körper
    Ab einem gewissen Alter des Hundes stellen sich die Prozesse in seinem Körper um. Stoffwechsel und Verdauung werden träger. Gleichzeitig sind sie für Störungen anfälliger: Die Gelenke sind nun abgenutzt und anfälliger für Erkrankungen. Auch die Sinnesorgane lassen bei alten Hunden nach, er sieht und riecht schlechter. Das ist kein plötzlicher Vorgang, sondern geschieht nach und nach. Je nach Hund sind diese Veränderungen unterschiedlich: Mancher alte Hund wird kaum eine Veränderung spüren, anderen merkt man es sofort an.
     

  3. Ihr Hund bleibt der Alte
    Zu guter Letzt sei gesagt, dass Ihr Hund im sprichwörtlichen Sinn der Alte bleibt. Die Routine, die er kennt, sollten Sie als Halter beibehalten. Auch als Hunde-Opa ist der Hund immer noch Ihr Hund und liebt es immer noch, mit seinem Herrchen oder Frauchen spazieren zu gehen. Wenn Sie merken, dass Ihr vierbeiniger Freund an seine Grenzen gelangt, schalten Sie einfach eine Stufe runter.
     

Ob Welpe oder Hundesenior, alle sind auf dem Trainingsgelände der Hundefreunde Hochspeyer willkommen. Für die Jüngsten haben wir die Welpenstunde, alle anderen reihen sich in den Gruppen der Anfänger- oder Fortgeschrittenen ein. Ihr Hund wird es Ihnen danken, mit vielen Artgenossen spielen zu können oder an den zahlreichen Angeboten, wie Training außerhalb des Geländes, Stadtbegehung, sowie Ausflüge in die freie Natur zu unternehmen.