Arthrose - Erkrankungen des Bewegungsapparates


Meist merken wir eine Erkrankung wenn unser Hund anfängt zu lahmen, also einen steifen Gang oder eine steife Haltung zeigt. Lahmheit ist keine Krankheit sondern nur ein Symptom.

Eine Arthrose ist eine chronische Gelenkerkrankung, wobei sich im Unterschied zur Arthritis eine rasche Veränderung und Deformierung des Gelenkes einstellt. Hierbei gibt es Schübe von Entzündungen und nicht entzündete Phasen. Die Knochen kommen z.b. ständig aneinander und reiben sich ab, wenn der Knorpel zurück geht. Dadurch verändern sich die Gelenke und "passen" nicht mehr richtig ineinander, dies führt zur Entzündung und oft zu starken Schmerzen.

Die betroffenen Hunde zeigen Anlaufschwierigkeiten, d.h., sie bewegen sich zuerst steif und wenn sie sich eingelaufen haben, sieht es besser aus, denn der Schmerz lässt mit vermehrter Bewegung wieder nach. Man sollte versuchen, die betroffenen Gelenke zu entlasten und damit der Entzündung entgegen zu wirken.

Die Deformierung kommt zustande durch Zerstörung und Verlust der Gelenkknorpel und durch knochenartige Zubildungen an den jeweiligen Gelenken. Es entstehen zum Teil sehr starke Schmerzen, Funktions- und Bewegungseinschränkungen und auf Dauer gesehen, hat unser Hund auch keine Freude mehr an Spiel und Bewegung. Wird die Erkrankung nicht behandelt, kann es zur Versteifung der Gliedmaße kommen. Die Erkrankung kann zwar nicht geheilt werden, aber das Fortschreiten kann verlangsamt werden und auch die Schmerzen können gemildert werden.

Wer nun meint seinen Hund am besten zu schonen und ihm wenig Bewegung zukommen lässt, der hilft seinem Tier nicht. Eine mäßige, vor allen Dingen regelmäßige Bewegung ist sogar sehr wichtig!